Orientalischer Tanz

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                                                           Nabila Arbid: Templo de Debod

Orientalischer Tanz oder Bauchtanz, wie er auch genannt wird, ist einer der ältesten und weiblichsten Tänze der Welt. Die Bewegungen und Grundschritte dieses Tanzes sind alle völlig natürlich und entspringen aus den ursprünglichen Körperbewegungen.

Tanz gehört zum Menschen wie essen und laufen. Schon in alten Höhlenzeichnungen kann man tanzende Menschen entdecken. Während in Urzeiten in erster Linie zu Ehren der Götter getanzt wurde, um zB. für gute Jagd, Ernte und Sieg über Feinde zu bitten, änderte sich dieses im Laufe der Zeit und Tanz wurde immer mehr Teil auch anderer Bereiche. 

In vielen Religionen wurden spezielle Tänzerinnen ausgebildet, die nur zur Unterhaltung der Priester und Götter tanzten. In den Höfen wurde Tanz Bestandteil des Unterhaltungsprogrammes und auch in den unteren Gesellschaftsschichten in aller Welt wurde getanzt.

Mit den Geschäftsreisen der reichen indischen Kaufleute kamen auch Musiker und Tänzerinnen in aller Welt herum und bereicherten neue Gegenden mit ihrer Kunst. Raks Sharqi,Tanz des Orients, wurde es genannt. Auf diese Weise mischten sich Tänze und Musik in Afrika und Südeuropa. Als dann die Moros jahrhundertelang in Spanien residierten, prägte der orientalische Tanz ganz entscheidend die spanischen Folkloretänze. Noch heute kann man an den Kastagnetten und einigen Schritten im Flamenco ganz eindeutige indische Einflüsse feststellen.

Anfang des letzten Jahrhunderts wurden die Grundstöcke des orientalischen Tanzes, wie wir ihn heutzutage kennen, in Ägypten gelegt. Zu der Folklore dort gelangten die Einflüsse des Ballets aus Russland und Frankreich und reicherten die Tänze an. Mit dem Anfang der Filmindustrie in Amerika änderten sich die Kostüme und der Kabarettanz wurde geboren.

Nach Deutschland und vielen Teilen Europas gelang der orientalische Tanz indirekt über Nordamerika. In den 70er Jahren wurden in vielen amerikanischen Kasernen in Deutschland Unterhaltungsprogramme für die Soldaten und ihre Familien organisiert. Auf diese Weise kamen amerikanische Bauchtänzerinnen, um Frauen im Tanz zu unterrichten. Dieser Unterricht war offen für alle und auch einige deutsche nahmen daran teil. Diese Tänzerinnen der ersten Generation öffneten dann Studios und prägten die deutsche Bauchtanzszene, wie zB. Dietlinde Karkutli.

Orientalischer Tanz ist Mystik und Sinnlichkeit, Freude und Kraft.

Orientalischer Tanz ist ein weiblicher Tanz. Viele Beckenbewegungen z B. entstammen zur Vorbereitung der Geburt. Die Frauen tanzen untereinander und entspannen sich, drücken ihre Gefühle und Weiblichkeit aus. Auf diese Weise ist orientalischer Tanz auch ein therapeutischer Tanz.

Unterdrückte Emotionen werden freigesetzt und die damit verbundenen physischen Probleme reduziert. Orientalischer Tanz wirkt Wunder bei Depressionen. Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen verringern sich oder verschwinden schon nach wenigen Unterrichtsstunden genau wie Verdauungs- und Menstruationsstörungen. Bauchtanz macht gute Laune.

Der Körper verändert sich positiv. Das Gewebe festigt sich durch die sanften Bewegungen und die erhöhte Durchblutung, die Taille wird schmaler und die Hüften fester. Oberschenkel und Beine bekommen schönere Formen und der Po hebt sich, was die Frau besonders schätzt, wenn sie die 30 überschritten hat.

Durch den Tanz bekommt man ein besseres Körpergefühl, das Selbstbewusstsein erhöht sich und die Frau fühlt sich wieder sinnlich und weiblich.

Orientalischer Tanz ist ein Tanz ohne Limites. 

Er kann in allen Altersklassen getanzt werden. Da orientalischer Tanz völlig natürlich die Bewegungen des Körpers unterstützt, können ihn Kinder und auch ältere Menschen ausüben. Je nach physischer Konstitution wird getanzt, was möglich ist. Es gibt keine einengenden Regeln und auch körper- und geistigbehinderte können orientalisch tanzen.

Orientalischer Tanz mit Nabila Arbid

In Lanzarote findet regelmässiger Unterricht für alle Stufen statt. Besucherinnen sind herzlich willkommen, können aber auch Privatunterricht (für alle Niveaus und Choreograhien) nehmen. Im Rahmen der holistischen Woche ist orientalischer Tanz fester Bestandteil.

Es finden regelmässig Seminare ausserhalb Lanzarotes, auf den anderen kanarischen Inseln und dem Festland statt.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

 

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